Kurz nach der Neugründung wurde der Sportbetrieb wieder aufgenommen. Doch allmählich wandelte sich der Verein. Die meisten Jugendlichen spielten lieber Handball als zu turnen und so schlief das Turnen ende der 50iger Jahre ein.
Am 1. Oktober 1947 wurde Fritz Hesse zum 1. Vorsitzenden gewählt, ein Glücksfall für den Verein, wie sich später herausstellen sollte.
Nach wiederholten Querellen mit dem Vereinswirt und anschließenden Rauswerfen, entschloss sich der Verein, eine andere Sportstätte zu finden. Im Dezember 1951 plante man, die Schützenhalle winterfest umzubauen. Ein Jahr später, am 2. Weihnachtstag, kam es dann zum Gespräch zwischen dem 1. Vorsitzenden Fritz Hesse, Bürgermeister Georg Blankenberg und dem 1. Vorsitzenden des Turngaues Nordhessen Erich Götze zwecks Neubaus einer Turnhalle, welches offensichtlich sehr befruchtete und vorantrieb. Bereits am 21.03.1953 erfolgte der erste Spatenstich und der Bauingenieur Heinrich Kompfe, ehemals Mitglied des Vereins, fertigte im Juni 1953 eine genehmigungsfähige Bauzeichnung, die am 28.10.1953 abschließend vom staatlichen Gewerbeaufsichtsamt Kassel genehmigt wurden.
Schon zwei Jahre später, exakt am 6.12.1955 wurde Richtfest gefeiert. In den nächsten Jahren kam es dann zum vorläufigen Abschluss. Nach der Erweiterung der Halle in den Jahren1960/61 um eine Hausmeisterwohnung, Toilettenräume und Heizung, konnte Fritz Hesse die Halle nach 12jähriger Bauzeit am 6.6.1964 einweihen. Doch es blieb nicht die letzte Einweihungsfeier.
Fortsetzung folgt…
|